Seit fast vier Jahren bemüht sich der renommierte englische Designer Tom Dixon – von der Modewelt angeregt - um das Branding seiner Produkt- und Möbeldesignpalette im eigenen Namen. Jetzt hat Tom Dixon seinen ersten Möbelstoff in Kooperation mit Gabriel entworfen. Im September 2002 entschied sich Tom Dixon dafür, nach langjähriger Designertätigkeit u.a. für einige italienische Firmen ein eigenes Londoner Designunternehmen zu gründen. Bezweckt wurde die Bewerbung des Namens Tom Dixon als Brand auf die gleiche Art und Weise, wie trendige Modedesigner als Synonym der eigenen Kleidungskollektion gelten. Ich bin kein Mann, sondern eine Marke ”Ich entschied mich dafür, ein eigenes Unternehmen zu gründen, bei dem ich die Marke und das ganze Geschäftsmodell beherrschen würde. Jetzt bin ich also kein Mann, sondern eine Marke. Dadurch kommt ein wohltuendes Gefühl von Freiheit auf, was die Sache sehr einfach macht. Wenn ich z.B. einen Stuhl schaffe, wissen die Leute, dass ich der Designer bin. Das ist eine eindeutige und konsequente Aussage der Kundschaft gegenüber,“ so Tom Dixon. Tom Dixon liebt es, sich über Grenzen hinweg zu setzen und neue Materialien und Bereiche zu erproben. Er ist für seine innovativen Installationen im öffentlichen Raum bekannt – so kooperierte er u.a. mit Gabriel zum Stoff Link Plain in blauen Tönungen für das längste Sofa der Welt im Rahmen der im April 2006 stattgefundenen Mailander Designmesse. Link - ein Muster mit Tradition und Geschichte Die Kooperation rund um Link Plain ist jetzt ausgebaut worden, so dass Gabriel Link als Design-Meterware in vielen verschiedenen Farbkombinationen anbieten kann. Von Tom Dixon entworfen und von der Gabriel-Textildesignerin Mette Mikkelsen in Garn und Bindungen mit der richtigen Struktur, Strapazierfähigkeit und Farbechtheit umgesetzt. ”Ich wollte ein Muster mit Tradition und Geschichte kreieren. Link ist eine Art Knüpfmuster, das aus vielen verschiedenen Kulturen bekannt ist, wobei der Bogen von Wikingern über Kelten bis Afrika spannt. Link lässt sich aber auch mit mikrobiologischen Zellstrukturen und der Struktur gewobener und genähter Stoffe in Verbindung setzen. Link hat viele Dimensionen, so dass die Leute genau das finden können, was sie suchen,“ erläutert Tom Dixon. ”Link basiert auf einer Idee von einer Partnerschaft, die sich für uns beide günstig auswirkt, zumal wir uns auf verschiedenen Typen von Messen für die Interessen der jeweils anderen Partei einsetzen. Daraus ergibt sich mehr Aufmerksamkeit für uns beide,“ so Tom Dixon. Eine erfolgreiche Partnerschaft Link hatte eine gelungene Vorpremiere, als Tom Dixon das Konzept auf seinem Stand bei der Mailander Designmesse vorstellte. Die Gäste waren positiv überrascht vom Stoff und nicht zuletzt von der Kooperation mit Gabriel – O-Ton Tom Dixon: ”Ich arbeite sehr gern mit Menschen zusammen, die mehr wissen als ich. Ich wusste nichts über Textilien. Also war es für mich ein sehr interessanter Vorgang zu beobachten, wie das Muster vom flachen Papier in den gewobenen Stoff umgesetzt wird. Ich habe viel gelernt und freue mich bereits auf das nächste Textil-Vorhaben zusammen mit Gabriel. Wir haben die Sache bereits in Angriff genommen,” verrät Tom Dixon. Die Kooperation rund um Link umfasst ferner die Unternehmen Cole & Sons und Polyrey, die für Mustertransfer auf Tapeten bzw. Tisch-Laminate sorgen. Das Konzept sieht die gegenseitige Unterstützung der verschiedenen Bestandteile und Partner vor. |