"Think" von Steelcase

 

„Der Stuhl mit Gehirn und Gewissen”. So präsentiert Steelcase – der weltweit größte Büromöbelhersteller – seinen neuen Bürostuhl Think, dessen Verstellung in Abhängigkeit des Sitzverhaltens des Benutzers erfolgt. Think hat bereits mehrere Auszeichnungen u.a. für Innovation erhalten.

Die große Flexibilität von Think ist einem innovativen Rückenaufbau zu verdanken, bei dem sich dünne Stahlseile an die Körperform anschmiegen und für besonderen Komfort sorgen. Gerade hier heißt es Vorhang auf für Gabriel in enger Kooperation mit Steelcase.

Global cooperation

„Wir wurden mit der Entwicklung einer Polsterung beauftragt, die Flexibilität und Komfort im Rückenbereich gewährleistet und noch dazu luftig und transparent ist. Der Rücken durfte nicht eingepackt werden,” so Designerin Inger Mosholt Nielsen aus der Entwicklungsabteilung von Gabriel.

Während des gesamten, gut zwei Jahre andauernden Innovationsprozesses hat es eine enge Kooperation gegeben, in die sowohl der US-amerikanische Hauptsitz von Steelcase als auch die französische Abteilung, die für die Märkte in Europa und Nahost zuständig ist, eingebunden worden sind. Die Kooperation wurde über Gabriels Key Account Manager für die USA in die Wege geleitet, wobei die gesamte globale Key Account Strategie von Gabriel eine große Rolle gespielt hat.

„Es ist für uns sehr wichtig, dass Gabriel in Frankreich vertreten ist. Ihr lokaler Key Account Manager wurde als Koordinator tätig und sorgte für schnelle Antworten und zügige Aktionen,” erläutert Product Manager Michèle van Praag aus der Straßburger Steelcase-Abteilung.

An innovative Office chair

Die von Steelcase und Gabriel beauftragten Designer, Techniker usw. haben sich während des gesamten Ablaufs zum Rundum-Austausch von Ideen so lange getroffen, bis die endgültige Lösung unter Dach und Fach war. Eine leichte und luftige, vom Air-Univers von Nike inspirierte 3-D-Lösung.

Der Stoff selbst wurde Nemo benannt. Es handelt sich dabei um ein Kettgestrick, das durch Anpassung und Verfeinerung in ein sichtbares Polster mit offener Netzstruktur verwandelt wurde.

„Die drei großen technischen Herausforderungen bei der Entwicklung bezogen sich auf Lichtechtheit, Strapazierfähigkeit und Stabilität. Noch dazu kommt die Ästhetik, die in ein sportliches Sit-on-Air-Konzept einzubinden war,“ so Inger Mosholt Nielsen.

"Idea-Lab"

Als konkretes Ergebnis der gelungenen Kooperation ist Gabriel aufgefordert worden, sich am „Idea-Lab” von Steelcase als innovativer Kooperationspartner für neue Projekte und Produkte zu beteiligen.

„Gabriel hat uns mehrere Lösungsalternativen vorgeschlagen und viel getan, um sich in unsere Bedarfslage hinein zu versetzen. Sie haben sich voll in die Aufgabenstellung eingebracht, wobei Nemo ohnehin allen Anforderungen in Bezug auf Qualität und Komfortgefühl gerecht wird. Wir werden die Kooperation gewiss auch künftig weiterbetreiben!” – O-Ton Michèle van Praag.

FAKTEN:

  • Steelcase erhält Nemo zugeschnitten und montagebereit von der eigenständigen Gabriel-Abteilung FurnMaster. 
  • Nemo ist zunächst beim Think-Modell Techno in Europa, Asien und Nahost lanciert worden.
  • Auf Nemo entfallen 35 % des gesamten Think-Absatzvolumens.
  • Think ist auch in einer Ausführung erhältlich, deren Rückenlehne mit Webstoffen wie z.B. Gaja, Europost, Comfort und Tone von Gabriel bezogen ist.